Pressemitteilung
SPD Leuben: Bürgerbeteiligung beim Hochwasserschutz ist ein voller Erfolg Appell an Stadtrat: Die Ergebnisse müssen ernst genommen werden
Am heutigen Donnerstag, den 05.05.2011 findet das 3. Forum „Leben mit dem Fluss“ der Bürgerbeteiligung bei der Konzeption des Hochwasserschutzes für Dresden Laubegast statt.
Die Leubener Ortsbeirätin und SPD- Vorsitzende Jacquelin Annett Künzel sagte dazu: „Wir begrüßen den Bürgerbeteiligungsprozess zur Entwicklung eines
Hochwasserschutzkonzeptes für den Dresdner Stadtteil Laubegast. Dadurch konnten Konflikte gelöst und eine für Alle akzeptable Lösung gefunden werden. Wir respektieren die gemeinschaftlich gefundenen Ergebnisse und sagen ausdrücklich unsere Unterstützung bei deren Umsetzung zu. Gleichzeitig appellieren wir an die Stadträte, dass sie bei Ihrer Entscheidung über den Hochwasserschutz in Laubegast, diese Ergebnisse ernst nehmen.“
Die Konzeption und Umsetzung eines Hochwasserschutzes für Dresden Laubegast umfasst eine Vielzahl an technischen und organisatorischen Maßnahmen, die sorgfältig ausgewählt und umgesetzt werden müssen. Dabei ist zwangsläufig auch ein Abwägen zwischen dem technisch und finanziell Möglichen und Nötigen und dem Bewahren der landschaftlichen Schönheit nötig. Der zu findende Kompromiss muss die durchaus unterschiedlichen Interessen Einzelner und der Gemeinschaft berücksichtigen.
J.A. Künzel: „Der bisherige Verlauf des Bürgerbeteiligungsprozesses zeigt nach
anfänglichen Problemen, dass ein konstruktives Miteinander zwischen betroffenen Bürgern und den beteiligten Behörden möglich ist. Schließlich profitieren alle Beteiligten davon, wenn man rechtzeitig miteinander spricht und gemeinsam realistische Lösungen findet, die dann mehrheitlich auch akzeptiert werden.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein Dialog auch bei allen noch anstehenden Phasen der Umsetzung des Hochwasserschutzes möglich sein wird.“
Kontakt:
Jacquelin Annett Künzel
Tel.: 0173/ 4260015
E- Mail: Jacqueline.Kuenzel(at)hotmail.de
Sonntagsöffnungen im Advent - Stadtrat
Die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat informiert in ihrem Informationsblatt aktuell noch einmal über die Gründe gegen eine Sonntagsöffnung von Geschäften im Advent:
#1 Viele Angestellte können nicht frei entscheiden, ob sie sonntags arbeiten wollen oder nicht.
#2 Die Läden können in den regulären Öffnungszeiten 96 Stunden geöffnet sein. Das ermöglicht auch Beschäftigen mit ungeregelten Arbeitszeiten einkaufen zu gehen.
#3 Der Umsatz wird durch vier zusätzliche Verkaufstage nicht gesteigert, sondern verlagert: Von den Stadtteilen ins Zentrum oder in Einkaufszentren, von Samstag auf Sonntag. Was für eine Umsatzsteigerung fehlt, ist das Geld, nicht die Zeit.
#4 Der Sonntag rhythmisiert die Woche, schafft Raum, für gemeinsame Aktivitä- ten. Ein gemeinsamer freier Tag ist gerade für Familien durch Freizeitausgleich innerhalb der Woche nicht zu ersetzen.
Die Änderung vom Dezember 2009 wurde durch CDU, FDP und Bürgerfraktion im Stadtrat wieder gekippt - und »so werden im Advent 2010 neben den zahlreichen Weihnachtsmärkten auch die Läden geöffnet sein, wenn nicht das LG wegen juristischer Mängel des Antrages einen Strich durch die Rechnung macht.«
Siehe auch SPD-Pressemitteilung zur Entscheidung im Stadtrat.
Silvio Zimmermann für OV Leuben
Veröffentlicht am 19.08.2010