SPD-Ortsverein Dresden-Leuben

Willkommen beim SPD-Ortsverein Dresden-Leuben!


Sozialdemokratie für unseren Ortsamtsbereich: dafür steht unser Ortsverein. Wir leben und arbeiten gern in Leuben und den angrenzenden Stadtteilen und machen uns für lokale Anliegen stark. Grund genug, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über Gutes und weniger Gutes in unserem Stadtteil auszutauschen.

 
 

23.12.2014 in Allgemein

Mitgliederbrief des Unterbezirks-Vorsitzenden

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

im Namen des Unterbezirksvorstandes der Dresdner SPD wünsche ich Euch und Euren Angehörigen ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest.

Diesen Wunsch äußere ich auch und gerade, weil der Weihnachtsfriede in diesem Jahr in Dresden nicht so richtig einkehren konnte.

Der gestrige Abend, an dem ich zwischen ökumenischem Friedensgebet in der Kreuzkirche und der Gegendemonstration von Dresden Nazifrei auf dem Schlossplatz über eine Stunde das Treiben von Pegida aus der Nähe beobachten und den Reden zuhören konnte, hat mich in der (traurigen) Überzeugung bestärkt, dass diese Gruppierung wohl leider nicht nur ein kurzfristiger Spuk sein wird. Und dass wir alle verdammt hart dafür arbeiten müssen, dass sie nicht zu einer dauerhaften Schande für unsere Stadt wird.

Ich werde Euch voraussichtlich noch vor dem Jahreswechsel über die geplanten weiteren Aktivitäten des Bündnisses “Dresden für alle”, in dem wir uns 2015 sicher viel mehr als bisher engagieren müssen, informieren. Für heute möchte ich lediglich zwei Aspekte ansprechen, die in der – inzwischen bundesweit geführten – Diskussion immer größere Bedeutung erlangen:

1. Auch wenn Pegida ein vielschichtiges, teilweise noch unklares Phänomen ist, muss unsere Antwort darauf klar und eindeutig sein.

Es ist sicher falsch, in Pegida nur eine Gruppe von rechtsextremen Rassisten zu sehen, obwohl solche natürlich dabei sind. Ebensowenig spricht sie nur diejenigen an, die Probleme mit der Informationspolitik und den konkreten Plänen der Stadtverwaltung für die Unterbringung von Flüchtlingen haben.

Sie ist inzwischen wohl ein Sammelbecken für Unzufriedene aller Art geworden, insbesondere von denjenigen, die sich nicht mit der repräsentativen Demokratie identifizieren und schon lange nicht mehr wählen gehen. Und natürlich auch für diejenigen, die noch nicht einmal rechte Parteien wählen, aber ein ganz stark ausgeprägtes, deutschtümelndes Misstrauen gegen alles Fremde haben.

Nach meinem gestrigen Eindruck sind die Pegida-Demonstrationen schließlich auch für manche, die mit ihren Kumpels mit der Bierdose in der Hand regelrecht mitschlendern, eine Art Event geworden, bei dem man etwas erleben kann.

Trotz ihrer Heterogenität finden sich jedoch alle diese Protestler zu einer zutiefst abstoßenden Hetze gegen Ausländer und zu einer zutiefst undemokratischen Diffamierung der Medien zusammen. Und fast alle suchen keinesfalls das Gespräch mit der Politik, sondern amüsieren sich eher über diejenigen, die es mit ihnen suchen.

Gerade weil ich in den letzten Wochen einige sehr konstruktive Gespräche mit den immer wieder zitierten “besorgten Bürgern” geführt habe, die sich inzwischen von Pegida distanziert haben, bin ich der Meinung, dass uns der allergrößte Teil der Pegida-Demonstranten unsere Gesprächsbereitschaft niemals danken wird. Ihre Absichten sind ausschließlich destruktiv.

Wenn tausende von Menschen (überwiegend Männer) zunächst mit ohrenbetäubendem Gejohle den niveaulosen Sprüchen und Witzen eines Scheinheiligen mit krimineller Vergangenheit zustimmen, anschließend “wir sind das Volk” brüllen, bevor sie noch ein paar Weihnachtslieder grölen, dann kann man sich von ihnen nur abgrenzen.

Pegida will erkennbar die Spaltung unserer Stadt, indem sie die Menschen gegeneinander aufhetzt. Dem können wir nur entgegenwirken, indem wir uns von diesen Leuten distanzieren. Wir müssen uns bemühen, die Entwicklung, die zum Zulauf für Pegida führte, zu verstehen, aber wir dürfen darüber nicht zu “Pegida-Verstehern” werden. Es ist schlimm genug, dass viele aus AfD und FDP diesen Hetzern regelrecht nach dem Mund reden.

2. Nur ein breites Bündnis aller Demokraten kann auf Dauer die durch Pegida hervorgerufene Spaltung unserer Stadt wieder aufheben.

Wie bei allen Fragen, die den Kern des Zusammenlebens in unserem Gemeinwesen betreffen, müssen die demokratischen Parteien über alles Trennende hinaus fest zusammenstehen.Es ist deshalb ungemein wichtig, dass wir uns bei allen Gelegenheiten, also nicht nur auf Stadtebene, sondern auch im Rahmen der Stadtteilarbeit um verlässliche Partnerschaften auch mit CDU und FDP bemühen.

In beiden Parteien gibt es im Moment intensive Diskussionen über den Umgang mit der Flüchtlingsfrage. Bei der Abstimmung über die bereitzustellenden Unterkünfte am 11. Dezember hatten sich in beiden Parteien diejenigen durchgesetzt, die die Vorlage der Verwaltung nur teilweise mittragen wollten. Ohne die Unterstützung der rot-rot-grün-orangenen Mehrheit hätte die Oberbürgermeisterin ihre Pläne revidieren und unter Umständen sogar Notunterkünfte einrichten lassen müssen.

Es ist deshalb dringend geboten, immer wieder an das Verantwortungsbewußtsein von CDU und FDP zu appellieren, um sie für ein dauerhaftes gemeinsames zivilgesellschaftliches Engagement zu gewinnen, und zwar insbesondere vor Ort. Nachdem sich immer klarer abzeichnet, dass wir die Pegidisten bei den Demonstrationen nur schwer zahlenmäßig übertreffen können und wir uns deshalb auch nicht auf einen entsprechenden Wettlauf einlassen sollten, wird es sich wohl ganz wesentlich in der Stadtteilarbeit entscheiden, ob deren ebenso destruktive wie kaltherzige Agitation weiter Zulauf erhält oder sich irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes leerläuft.

Mit herzliche Grüße für die Weihnachtstage

Christian Avenarius

Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes Dresden
E-Mail: christian.avenarius(at)spd-dresden.de

 

14.11.2014 in Allgemein

Kundgebung gegen PEGIDA

 

Am Montag, dem 17.11.2014, ruft der Sächsische Flüchtlingsrat ab 18 Uhr zu einer Kundgebung für Weltoffenheit, Religionsfreiheit und zur Aufnahme Asylsuchender an der Frauenkirche auf. Damit soll eine Gegenveranstaltung zur Ängste schürenden PEGIDA-Demonstration angeboten werden.

Des Weiteren findet am Samstag eine Demonstration unter dem Motto “Vielfalt statt Einfalt – gegen Homophobie und Menschenfeindlichkeit” statt, die 13 Uhr auf dem Schlossplatz beginnt. Diese Veranstaltung richtet sich gegen die Kundgebung der Gruppe “Besorgte Eltern”. Diese wenden sich unter dem Vorwand des Kinderschutzes gegen Aufklärung an den Schulen und diffamieren die Forderung nach gleichberechtigter Sexualität als “Homo-Propaganda”.

Wir rufen alle Dresdner SPD-Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, an den Veranstaltungen teilzunehmen und für ein weltoffenes und tolerantes Dresden zu demonstrieren!

Weitere Informatinen:

www.spd-dresden.de
www.saechsischer-fluechtlingsrat.de

 

14.09.2014 in Allgemein

Christian Avenarius ist neuer Dresdner SPD-Vorsitzender

 

SPD Dresden bestimmt neunen Vorstand - Christian Avenarius als Vorsitzender gewählt

Auf ihrem Parteitag am 13. September 2014 hat die Dresdner SPD einen neuen Vorstand gewählt.
Neuer Vorsitzender wurde der 55jährige Oberstaatsanwalt Christian Avenarius. Zu seinen Stellvertretern wurden die Leiterin der Dresdner Außenstelle des Bundesamtes für Güterverkehr, Bettina Spies (37) und der 29 Jahre alte Fraktionsreferent Richard Kaniewski gewählt.
Avenarius löst mit seiner Wahl die bisherige Vorsitzende Sabine Friedel ab. Die Landtagsabgeordnete wird dem Vorstand weiterhin als Beisitzerin angehören.
Den Vorstand komplettieren Dana Frohwieser als Kassiererin, Michael Bäuerle als Schriftführer, Vincent Drews als Mitgliederbeauftragter sowie als Beisitzer Dr. Eva-Maria Stange, Marc Dietzschkau, Stefan Engel, Dr. Cornelia Hähne, Bernd Jursch, Jessika Markert, Jutta Müller, Katharina Schubarth, Hendrik Stahlmann-Fischer und Fabian Wendt.
Der Parteitag verabschiedete darüber hinaus ein umfangreiches Arbeitsprogramm, welches zahlreiche strategische und inhaltliche Empfehlungen für die Arbeit des neuen Vorstandes enthält. Darüber hinaus wurden unter anderem Positionen zum Thema Sport in Dresden und Asyl diskutiert.

 

01.09.2014 in Wahlen

Der Weg ist lang, die Richtung stimmt

 

Die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel schreibt auf www.spd-dresden.de zur Landtagswahl:

Als guten Erfolg wertet die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel das Ergebnis der Landtagswahl: “Wir haben in Dresden hinzugewonnen – sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen”, freut sich Friedel. Alle sieben Dresdner SPD-Kandidaten hätten gute Ergebnisse erzielt, insbesondere Christian Avenarius, Eva-Maria Stange und Albrecht Pallas hätten über das SPD-Ergebnis hinaus persönlich überzeugen können. “Der Weg hin zu einer starken SPD ist lang”, so Friedel, “aber unsere Richtung stimmt.” Seit 2009 verzeichnet die SPD in Dresden steigende Wahlergebnisse, mit den jetzigen 13,7 Prozent erreicht sie das beste Zweitstimmenergebnis bei einer Landtagswahl seit 1990.

Mit Blick auf die nächsten Wochen sagt Friedel: “Die CDU muss nun einen neuen Partner suchen. Die SPD ist bereit Verantwortung zu übernehmen – wenn dadurch drängende Probleme gelöst werden: Wir brauchen mehr Lehrerinnen und Lehrer an Sachsens Schulen. Der Kita-Betreuungsschlüssel muss verbessert werden. Und in Polizei und Justiz muss Schluss sein mit dem Personalabbau.” Es gelte hart zu verhandeln und notfalls auch Nein zu sagen, wenn die CDU nicht bereit ist, ihre bisherige Politik zu verändern.

Besorgniserregend findet Friedel das Abschneiden von NPD und AfD: “Dass solche rückwärts gewandten und demokratiefeindlichen Parteien in Sachsen zusammen 15 Prozent der Wählerinnen und Wähler erreichen, ist erschreckend.” Die demokratischen Parteien hätten gemeinsam die Verantwortung, Politik in Sachsen zugänglicher, interessanter und verbindlicher zu machen.

 

27.08.2014 in Wahlen

Wahlkampf am legendären Küchentisch

 

Direktkandidat im Wahljkreis 42 Christian Avenarius und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dresden-Leuben Michael Bäuerle gemeinsam mit Spitzenkandidat Martin Dulig am legendären Küchentisch auf dem Körnerplatz.

 

25.08.2014 in Wahlen

Martin Dulig und Christian Avenarius am Küchentisch

 

Herzliche Einladung

Treffen Sie unseren Spitzenkandidaten Martin Dulig am Küchentisch

Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl Martin Dulig besucht am Mittwoch, dem 27. August noch einmal den Wahlkreis 42 (Prohlis-Leuben-Loschwitz).
Sie haben an diesem Tag zwischen 9 Uhr und 10.30 Uhr auf dem Körnerplatz Gelegenheit, Matin Dulig kennenzulernen, ihm Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren. Und zwar an seinem inzwischen schon berühmten Küchentisch, den er selbstverständlich mitbringen und auf die Straße stellen wird. Auch ich werde dort sein.
Martin Dulig und ich freuen uns, Sie am Mittwoch zu treffen.

Ihr

Christian Avenarius

 

 

 

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